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Rundumblick – Wie sieht der Alltag in unseren Filialen aus

Autorin: Nicole Dalinger

In diesem Bericht möchte ich potenziellen Azubis oder Ausbildungsinteressierten einen Eindruck davon verschaffen, wie der Arbeitsalltag in unseren KiK Filialen aussieht.

Als ich mich vor drei Jahren für die kombinierte Aus- und Fortbildung zur Fachwirtin für Vertrieb beworben habe, war ich sehr motiviert und gespannt darauf, was mich erwarten würde. Zu dem Zeitpunkt besaß ich bereits erste Erfahrungen im Einzelhandel, daher war mir die Branche schon mal nicht ganz fremd. Besonders gut gefallen hat mir das Ziel, in einer kompakteren und verkürzten Variante, alle Abläufe und Inhalte des textilen Einzelhandels so zu erlernen, dass man schließlich gut organisiert eine eigene Filiale leiten könnte und bestenfalls Teamleitung wird.

Doch bekanntlich fängt man erstmal klein an. Daher lernt man zu Beginn erst einmal das Team und die Einsatz-Filiale kennen. Dazu gehört die Ware, das Konzept, die Präsentationsvorgaben und am wichtigsten natürlich unsere Kunden und wie wir ihnen zur Seite stehen. Das alles erklärt sich am besten anhand der folgenden Aufgaben, die wir regelmäßig, beziehungsweise täglich ausführen:

  • Kassiertätigkeiten
  • Verkaufstätigkeiten (Beantwortung von Kundenfragen und Empfehlung von Produkten)
  • Annahme neuer Warenanlieferungen auf Paletten
  • Abpacken der gelieferten Ware von den Paletten
  • Sortieren der Kartons und Vorbereiten der Ware, z.B. die Textilien auf Bügel zu bringen
  • Verräumen der neuen Waren im Verkaufsraum
  • Umbauten im Non-Food- und Textilbereich
  • Reduzierungen durchführen
  • Aufräumen und Sauberhalten der Filiale…

All diese Aufgaben bestehen aus vielen weiteren einzelnen Tätigkeiten und jede von ihnen hat ihren eigenen Schwierigkeitsgrad und ihre eigene Intensität.

Erwähnenswert ist, dass man durch das selbstständige Erledigen von Aufgaben besonders viel lernt. Man testet eigenhändig, welche Möglichkeiten es gibt, probiert verschiedenes aus und muss manchmal auch kreativ werden - ganz nach dem Motto „Learning by Doing“.

Eine meiner persönlichen Lieblingsaufgaben ist das Umbauen von den Rückwänden im Textilbereich. Hierbei müssen bestimmte Kriterien und Vorgaben beachtet werden. Diese werden natürlich vorab erklärt und können vor Ort auch nachlesen werden. Im Idealfall erlangt man das nötige Wissen schnell und kann es dann frei heraus umsetzen und anwenden. Aber das Schöne ist, dass es trotz Vorgaben noch immer Spielraum für die eigene Kreativität gibt. Auch ich teste mehrere Male aus und hänge ein Kleidungsstück doch nochmal an eine andere Stelle, so dass es optisch am besten zur Geltung kommt.

Anbei ist ein Beispiel für eine Rückwand im Bereich der Kinderbekleidung: Hier wurden Bekleidungsstücke in der Hauptfarbe Mint bestmöglich mit Hosen und Jacken kombiniert. Dafür wurden Jeans- und Blautöne, sowie Schwarz und Weiß verwendet.

Genauso gut lässt sich das Ganze auch im Non-Food Bereich umsetzen. Hierfür folgt exemplarisch ein Foto von dem Aufbau eines Pyramidentisches, der zur Präsentation eines Themengebietes dient.

Aus Erfahrung kann ich sagen, dass das Arbeiten auf der Fläche sehr abwechslungsreich und spannend ist. Während der verschiedenen Aufgaben, die wir ausführen, besuchen uns zeitgleich viele unserer Kunden. Auch auf sie legen wir in diesen Momenten unser Augenmerk durch Hilfestellungen und Beantwortung ihrer Fragen. Doch spätestens beim Kassiervorgang kommen wir richtig mit den Kunden in Kontakt und auch hier werden erneut verschiedene Aufgaben erfüllt und Kompetenzen gefragt. Der permanente Kundenkontakt lehrt uns in fast jeder Situation etwas Neues und bringt jeden Tag neue Eindrücke mit sich.

Mit der Zeit erlernt man noch die Dinge, welche im Hintergrund laufen und welche man aus Kundensicht, gar nicht so wahrnimmt. Es sind Aufgaben, die unsere Filialen am Laufen erhalten.

Dazu zählen unter anderem folgende Aufgaben:

  • Personaleinsatzplanung für das gesamte Team der Filiale
  • Verwaltungsaufgaben; das Ausfüllen und Abheften von wichtigen Papieren
  • Organisation und Koordination seitens der Teamleitung (und Stellvertretung), z.B. die Planung der Abläufe und das Verteilen der Aufgaben über die Arbeitswoche oder den gesamten Monat

Bestenfalls erlernt man alle anfallenden Aufgaben, die in der Filiale wichtig sind, so gut, dass man diese selbstständig ausführen kann. Wichtig hierbei ist Teamwork.

Vielleicht wird ja einer von Euch Teamleitung in einer unserer Filialen? Wie wär‘s, möchtet Ihr in eine Ausbildung starten?

Wenn mein Bericht Euer Interesse nach einer Aus- und/oder Fortbildung geweckt hat, dann schaut gerne in unseren Filialen vorbei, macht Euch ein Bild und überzeugt Euch selbst davon. Bewerben könnt Ihr Euch auch hier direkt Online!