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Meine Beteiligung an zwei Ausbildungsmessen

Autorin: Linda Weidner

Auf Ausbildungsmessen präsentieren sich Unternehmen, Fachschulen, Behörden, etc., um interessierten Schülern die Möglichkeit zu geben, sich über das Unternehmen und die verschiedenen Ausbildungen zu informieren. Vor Corona fanden viele solcher Messen in großen Hallen statt, sodass man vor Ort im persönlichen Austausch stand. Mittlerweile finden immer mehr Veranstaltungen auch online statt.

Ich hatte die Möglichkeit an zwei solcher Ausbildungsmessen in Präsenz teilzunehmen und Erfahrungen zu sammeln. Im September habe ich bei einer kleinen Ausbildungsmesse im Marie-Curie-Gymnasium in Bönen mitgewirkt. An dieser Messe haben Schüler-/innen aus der Hauptschule, der Realschule und dem Gymnasium in Bönen teilgenommen. Im Oktober hatte ich die Chance für KiK, an der großen Ausbildungsmesse Einstieg, in der Westfalenhalle in Dortmund, teilzunehmen. Bei dieser Messe erstreckt sich das Einzugsgebiet überregionaler (in und um Dortmund herum, vermehrt für Abiturienten).

Die meisten Besucher einer Ausbildungsmesse wissen noch nicht genau, was sie nach der Schule machen möchten. Der Messebesuch bietet die Chance, sich einen guten Überblick über die beruflichen Möglichkeiten zu verschaffen.

Auf Ausbildungsmessen bekommt man Fragen beantwortet wie z.B.:

  • Welche Unternehmen bilden in der Region aus?
  • Welche Ausbildungsberufe werden angeboten?
  • Welches Unternehmen passt zu mir?
  • Welcher Ausbildungsberuf passt zu mir?

Aber auch für Schüler-/innen, die bereits eine genaue Vorstellung von ihrer beruflichen Zukunft haben, lohnt sich der Besuch einer Messe. Hier kann man direkt mit dem Wunschunternehmen ins Gespräch kommen, erste Kontakte knüpfen, einen Eindruck hinterlassen und vor allem detaillierte Informationen bekommen. Neben allgemeinen Fragen über die Ausbildung, kann man nämlich auch konkrete Fragen stellen, wie z.B. Wie läuft die Ausbildung genau ab? Wie steht es um Übernahmechancen?

Auf einen Messebesuch kann und sollte man sich vorbereiten, insbesondere wenn man, wie zuvor erläutert, eine genau Vorstellung hat und einen guten Eindruck hinterlassen will:

  • Da Messen oft sehr umfangreich in der Größe und der Anzahl der Aussteller sind, sollte man sich einen genauen Zeitplan erstellen und priorisieren, welche Unternehmen man unbedingt kennenlernen möchte.
  • Auch der erste Eindruck zählt, daher sollte man auf angemessene Kleidung achten.
  • Im dem zuvor erläuterten Fall, dass man genaue Vorstellungen hat, sollte man sich außerdem, auf ein kleines Gespräch vorbereiten und sich Gedanken machen, über Dinge wie die eigenen Ziele und Erwartungen.

Viele Messegespräche liefern bereits Informationen für eine Bewerbung und bietet einen idealen Einstieg für das Anschreiben. Der Messebesuch kann also direkt in der Einleitung des Bewerbungsanschreibens erwähnt werden.

Ausbildungsmessen bilden eine Hilfestellung für den erleichterten Einstieg in das Berufsleben. Solche Messen können die Schüler-/innen bei der Berufswahl unterstützen und im Idealfall zu einer Ausbildung verhelfen.

Ich habe meine Gespräche auf den Messen immer mit folgenden zwei Fragen begonnen:

  • Möchtest Du lieber in einer Filiale mit direkter Kundennähe arbeiten, oder im Büro (in unserer Zentralverwaltung in Bönen)?
  • Wann wirst Du voraussichtlich welchen Schulabschluss erwerben?

Wenn ich dann diese beiden Fragen beantwortet bekommen habe, konnte ich dem Gesprächspartner immer passend über die Möglichkeiten bei KiK informieren.

Auf beiden Messen waren leider zu wenig Besucher. Aber ich habe mich umso mehr, über jeden einzelnen Messeteilnehmer gefreut, welchen ich in einem persönlichen Gespräch Informationen über KiK vermitteln konnte. Die Gespräche waren überwiegend sehr positiv und haben Spaß gemacht, denn meine Gesprächspartner haben echtes Interesse gezeigt und viele allgemeine Fragen zu der Ausbildung, aber auch zu meinen Erfahrungen gestellt.